Elternreferat von Christoph Bornhauser

35 interessierte Eltern fanden sich in der Turnhalle Gähwil ein, als Christoph Bornhauser seinen Vortrag begann. Er betrachtete die Pubertät aus einem biologischen und einem pädagogischen Blickwinkel. Mit Beispielen aus dem Alltag des Vaters und Pädagogen, mit Filmsequenzen und Comics  verstand es Christoph Bornhauser, den Zuschauern ein Schmunzeln zu entlocken und das Thema Pubertät unterhaltsam zu vermitteln.

Die Pubertät sei eine Phase, in der im jugendlichen Hirn alles im Umbau sei. Kein Stein bleibe auf dem anderen und es sei daher auch erklärbar, dass Jugendliche in dieser Phase gerne «chillen», «null Bock» auf das Aufräumen hätten, die Eltern ganz plötzlich «total uncool» seinen und «Peergroups» hoch im Kurs stünden. Bornhauser erklärte, dass die hormonelle Umstellung während der Pubertät eine Umstrukturierung des Frontalhirns zur Folge hat. Die Jugendlichen durchleben in der Pubertät eine Achterbahn der Gefühle und meinen oft das Gegenteil von dem, was sie meinen.

Auf die Frage, was man nun als Erwachsener im Umgang mit pubertierenden Jugendlichen tun könne, hält Christoph Bornhauser einen Tipp bereit: »Gehen Sie in gewissen Situationen auf Distanz, aber belassen Sie Ihr Herz beim Jugendlichen», und beschreibt dies mit einem Bild: »Seien Sie einfach ein Leuchtturm in der stürmischen See. Der Jugendliche ist froh, wenn er einen Bezugspunkt hat, dem er vertraut.»

Wir danken Bettina Klotz vom Elternrat für die tadellose Organisation des Referates und Christoph Bornhauser für die Bereitschaft, seine Folien zum Vortrag den Eltern zur Verfügung zu stellen.

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